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Zu dichtes Auffahren
Wer seinem Vordermann zu dicht auf den Leib rückt, riskiert nicht nur dessen und seine eigene Sicherheit,
sondern auch ein Bußgeld und Punkte in Flensburg. Experten weisen darauf hin, dass ein zu geringer
Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug die dritthäufigste Unfallursache ist, die nur durch zu hohe
Geschwindigkeit und Nichtbeachtung der Vorfahrt übertroffen wird. Nach Auskunft der Experten gilt
folgende Faustformel für den Mindestabstand: halber Tachowert in Metern, bei schlechter Sicht
entsprechend mehr. An diese Regel sollte man sich unbedingt halten, denn ansonsten wird es für den
Verkehrssünder teuer: Wird nur die Hälfte dieser Distanz eingehalten, sind bei einer Geschwindigkeit
von mehr als 80 km/h beispielsweise 40 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig.
Wer mit weniger als einem Zehntel der halben Tachoanzeige erwischt wird, dem drohen sogar ein
Führerscheinverbot für einen Monat, vier Punkte in Flensburg und 125 Euro Bußgeld.
Bei Geschwindigkeiten von mehr als 130 km/h sind die Ahndungen sogar noch höher.
Ein Rat der Experten: Um die Distanz auch richtig messen zu können, dienen die
Leitpfosten
seitlich der Straße als Orientierungshilfe: Sie stehen auf Autobahnen 50 Meter voneinander entfernt,
auf Landstraßen sind sie alle 25 Meter postiert.
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